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Probleme auf den Grünflächen

Nachricht Meinerdingen, 03. Juni 2019

Trockenheit und schlechte Grassamen-Qualität sorgt für trauriges Bild auf Rasenflächen im Friedpark

Friedhof Meinerdingen Friedpark A16
Bild: Friedhof Meinerdingen

Jeder Gartenbesitzer hat im vergangenen Sommer erfahren, dass man manch­mal absolut machtlos ist, wenn die Natur zu extrem reagiert. Die ungewöhnlich lange Trockenheit hat vielen Pflanzen und ganz besonders den Rasenflächen geschadet. Auch auf dem Meinerdinger Friedhof. Speziell bei den Rasengräbern und im Friedpark blieb vom Gras nicht mehr viel übrig. Den Besuchern bot sich ein trauriger Anblick. Darum wurde vor Ostern zur Tat geschritten.

Unser Friedhofsgärtner und die ehrenamtlichen Helfer aus dem Friedhofsteam investierten viel Kraft und Zeit, um die Rasenflächen nach dem Vertikutieren mit Mutterboden aufzufüllen und neue Grassaat einzubringen. Vor Ostern wurde dann quasi im Schichtdienst die Beregnung an- und umgestellt. Und wenige Wochen später? Das Ergebnis ist nieder­schmetternd.

Auf den Rasenflächen ist die Grassaat nicht aufgegangen. Eine Keimprobe ergab, dass die Qualität nicht den Angaben entsprach. Auf etlichen Grab­stellen befindet sich nur Sand, vereinzelt ist wenig Gras gewachsen. Die Farbe Grün wird aber durch Unkraut unterschiedlichster Art vorgegeben. Die vielen Helfer sind vom Ergebnis entsetzt. Aber es war nicht vorhersehbar, dass wir bei den Rasensamen so viel Pech haben würden.

Gerade der gesamte Bereich im Friedpark nimmt eine besondere Rolle auf dem Friedhof ein. Dazu passe der derzeitige Zustand überhaupt nicht.

Da der Meinerdinger Friedhof umweltzertifiziert ist, scheidet der Einsatz von chemischen Unkrautvernichtungsmitteln aus. Nun ist zwischenzeitlich Mitte Mai von den Mitgliedern des Friedhofsteams die Flächen von Hand gekrautet und erneut mit einer anderen Grassorte einsäet worden.

Wir können die Besucher und natürlich vor allem die Angehörigen nur um Geduld und Verständnis für die aktuelle und für uns alle unbefriedigende Lage bitten.

Der Kirchenvorstand, im Juni 2019.